Kupferrohr - Profipress - Lötfittings - Wicu Rohr - Wicu Rohr extra



Hochwertigen Markenkupferrohre zeichnen sich durch optimale Eigenschaften aus und eignen sich für alle Anwendungen in der Hausinstallation.


Kupfer ist in reiner oder legierter Form ein gleichermaßen alltäglicher Werkstoff wie auch High-Tech-Träger. Dank seiner Vielseitigkeit werden Kupfer und seine Legierungen in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens verwendet. Weite Teile der Industrie, des Verkehrswesens, der Energietechnik, des Handwerks, aber auch Künstler oder Dienstleister nutzen Kupferwerkstoffe in einer kaum überschaubaren Vielfalt.


Stange =   5 m





WICU, das kunststoffummantelte Kupferrohr, wird für sämtliche Anwendungen in der Hausinstallation eingesetzt. Z.B. bei der Verlegung unter Putz, bei Verlegung in Räumen mit aggressiver Atmosphäre sowie als frei- oder erdverlegte Außenleitung.

WICU lässt sich mit handelsüblichen Kupfer-Fittings verbinden.


Stange =   5 m


Ringe   = 25 m





WICU Extra ist mit einem speziellen PUR-Mantel wärmegedämmt. Die Dämmung hat eine besonders niedrige Wärmeleitfähigkeit (WLG 025) und ist so effizient, dass der Gesamtdurchmesser äußerst gering ausfällt und die Installation deshalb einfach und platzsparend bleibt

 

Stange =   5 m


Ringe   = 25 m

 

 

 


”Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen”


Das DVGW-Arbeitsblatt W 551 unterscheidet bei der Anlagengröße in:


- Kleinanlagen


Wassererwärmungsanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern mit beliebigen Speicherinhalten, bzw. Anlagen mit Inhalten < 400 l, wenn die Inhalte der einzelnen Rohrleitungen zwischen Warmwasseraustritt und Entnahmestelle 3 l nicht überschreitet. Die zugehörige Zirkulationsleitung wird dabei nicht gewertet.

Für diese Anlagen gelten die Angaben des DVGW-Arbeitsblattes als Empfehlung.


- Großanlagen


Hierzu zählen Wassererwärmungsanlagen mit Speicherinhalten über 400 l und Rohrleitungsinhalten größer als 3 l.

Als Stand der Technik gelten für diese Anlagen die Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes W551 wie nachfolgend beschrieben.

 

Anforderungen an die Speicher-Wassererwärmer.


Durch die Konstruktion des Speicher-Wassererwärmers oder durch andere Maßnahmen (z. B. Umwälzung) muß sichergestellt werden, daß das Wasser

überall gleichmäßig erwärmt wird.


Großanlagen müssen so konzipiert sein, daß der gesamte Wasserinhalt der Vorwärmstufen (z.B. bei Reihenschaltung) einmal am Tag auf 60 oC erwärmt werden kann.


Die Schaltdifferenz des Reglers darf nicht zum Unterschreiten einer Temperatur von 55 grad C führen.

Am Warmwasseraustritt muß bei bestimmungsgemäßer Betriebsweise eine Austrittstemperatur von 60 grad C eingehalten werden können.


Anforderungen an Zirkulationssysteme bzw. Begleitheizung.


  • Durch die Konstruktion des Kaltwassereintrittes (in den Speicher) muß vermieden werden, daß bei Warmwasserentnahme eine große Mischzone entsteht.
  • Speicher-Wassererwärmer müssen mit ausreichend großen Reinigungs- und Wartungsöffnungen ausgestattet sein, z. B. Handloch - siehe DIN 4753 Teil 1.
  • Großanlagen sind mit Zirkulationsleitung oder Begleitheizung auszustatten.
  • Ausgenommen davon sind Stockwerksund Einzelzuleitungen mit einemWasserinhalt bis zu 3 l.
  • Zirkulationsleitungen und selbstregelnde Begleitheizungen sind bis unmittelbar an die Warmwasserentnahme-Armatur zu führen.
  • Zeitsteuerungen für Zirkulationspumpen und selbstregelnde Begleitheizungen dürfen die Zirkulation nicht länger als 8 Stunden täglich unterbrechen.
  • Schwerkraftzirkulationen sind wegen zu großer Temperaturdifferenz aus hygienischer Sicht nicht zu empfehlen und sollten vermieden werden.

Zirkulationsleitungen und -pumpen sowie selbstregelnde Begleitheizungen müssen so dimensioniert und betrieben werden, dass die Temperatur des zirkulierendenWassers um nicht mehr als 5 K gegenüber der Warmwasseraustrittstemperatur am Speicher unterschritten wird.



 

3 Liter Regel

 

Kupferrohre

Abmessung

[mm]

Meter enthalten 1 Liter Flüssigkeit.

Meter enthalten 3 Liter Flüssigkeit.

12 x 1,0

ca. 12,0

ca. 36,0 m

15 x 1,0

ca.   7,5

ca. 22,5 m

18 x 1,0

ca.   5,0

ca. 15,0 m

22 x 1,0

ca.   3,0

ca.  9,5 m

28 x 1,5

ca.   2,0

ca.  6,0 m

Wassererwärmungs- und Leitungsanlagen sind regelmäßig zu warten und zu reinigen - siehe DIN 1988 Teil 8 bzw. DIN 4753 T.1.


Mitgeltende Normen und Richtlinien


  • Für Trinkwasser-Installationen DIN 1988.
  • Für Wassererwärmer DIN 4753.
  • Dimensionierung DIN 4708.

 

Die thermische Desinfektion ist eine Möglichkeit Legionellen in Hausleitungen abzutöten. Dazu muss der Warmwasserbereiter so betrieben werden, dass noch 70°C heißes Wasser in den Leitungen fließt. Dabei an den Verbrühungsschutz denken, ggf. betriebsarme Zeiten nutzen. Für eine wirksame Durchführung sind die Warmwasserentnahmestellen für mindestens. 3 Minuten zu öffnen. Somit werden Leitung und Armatur gleichzeitig gespült, thermisch desinfiziert und Legionellen abgetötet.


  • Bei starkem Legionellenbefall ist dies täglich durchzuführen!
  • Zur Vorbeugung können diese Maßnahmen wöchentlich, monatlich oder nur vierteljährlich erforderlich sein
  • Die Temperaturen an den Auslaufstellen sollten hierbei gemessen und dokumentiert werden!

Bei der thermischen Desinfektion ist folgendes zu beachten!


  • Hochheizen der Warmwasserbereiter (über 70°C)
  • Wasserentnahmestellen müssen geöffnet werden (Spülung)
  • Bei Wassererwärmern (Speicher) mit begrenzter Füllmenge müssen Leitungen und Entnahmestellen ggf. nacheinander thermisch desinfiziert werden
  • Das Wasser muss mit einer Temperatur von min 70°C ausfließen. (Desinfektion der Leitungen und Armaturen, auf Verbrühungsschutz achten)
  • Ablaufen lassen über einen Zeitraum von mindestens 3 Minuten
  • Durchführung von Temperaturmessungen (Auslauftemperaturen)
  • Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen

Die thermische Desinfektion des Leitungssystems ist in Verbindung mit der regelmäßigen Reinigung von Perlatoren, Duschköpfen und Strahlreglern eine sehr wirkungsvolle Maßnahme zur Vermeidung von Legionellen.